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Augmented Reality-Lösungen für die Industrie

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06.10.2017

Assistenzsysteme zur Unterstützung der Fertigung, Montage und Qualitätssicherung sind derzeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) wenig verbreitet. In dem Forschungsvorhaben "MARI" wird nun ein modulares Augmented Reality (AR)-basiertes Assistenzsystem für mobile Anwendungsszenarien entwickelt.

 - Erweiterte Realitäten: Bei Augmented Reality wird die reale Welt mit digitalen Objekten überlagert.
© CIIT
Erweiterte Realitäten: Bei Augmented Reality wird die reale Welt mit digitalen Objekten überlagert.

Um zukünftig Mitarbeiter in der Produktion durch moderne Technologien zu unterstützen, „bedarf es insbesondere neuer mobiler Lösungen, die überall in den Unternehmen eingesetzt werden können und nicht an stationäre Arbeitsplätze gebunden sind“, erläutert Professor Carsten Röcker, Projektleiter und Vorstand am Lemgoer Institut für industrielle Informationstechnik (inIT).

Hier setzt das Forschungsvorhaben „MARI“ an: Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und Forschung entwickeln und evaluieren die Lemgoer Wissenschaftler dabei den Prototypen eines modularen und intelligenten Augmented Reality (AR)-basierten Assistenzsystems für mobile Anwendungsszenarien in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Augmented Reality, die „erweiterte Realität“, biete laut Röcker Beschäftigten eine Möglichkeit, „um bei der technologischen Entwicklung und den wachsenden Anforderungen in der digitalen Fabrik Schritt halten zu können“. Die reale Welt wird dabei mit digitalen Objekten überlagert – etwa mit Hilfe von Projektionen oder AR-Brillen. Nachdem sich die Lemgoer Forscher bereits intensiv mit Assistenzsystemen an stationären Handarbeitsplätzen beschäftigt haben, wollen sie nun neue mobile Interaktionstechnologien realisieren.