Samstag, 16. Dezember 2017
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INTERGEO 2017 zeigt Trends in der Geo-IT

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11.10.2017

Im Zentrum der INTERGEO 2017 vom 26. bis 28. September 2017 in Berlin stand das Thema Geo-IT - und natürlich der Megatrend Digitalisierung, der auch für diesen Bereich eine ganz neue Denkweise erfordert.

 - Die INTERGEO sieht sich als Spiegel der aktuellen Marktdynamik.
© HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH / INTERGEO
Die INTERGEO sieht sich als Spiegel der aktuellen Marktdynamik.

Die Digitalisierung bedeutet für die gesamte Geo-IT-Branche eine große Herausforderung, wie für die meisten anderen Branchen auch. Geodäten und Geo-IT-Experten verschiedenster Fachbereiche kämen bei der Digitalisierung eine herausragende Rolle zu, so der Veranstalter, denn Geodaten seien anwendungsübergreifend längst vom Rand ins Zentrum von digitalen Prozessen gerückt.

Als Spiegel der aktuellen Marktdynamik gilt auch die INTERGEO, die Ende September zu Ende gegangen ist: Drei Tage lang intensive Information und agile Interaktion in Kongress und Foren. Davon zeugen laut Veranstalter rund 580 Aussteller aus 37 Ländern und ein internationaler INTERGEO-Kongress mit über 1.400 Teilnehmern.

Das Produkt- und Lösungsportfolio der Aussteller der INTERGEO habe die Prozesskette von der Datenerhebung über die Analyse bis zur Präsentation und Visualisierung der Ergebnisse durchgängig abgedeckt. Der Bogen, den Hersteller und Dienstleister in diesem Jahr präsentiert haben, spanne sich immer breiter, so die Veranstalter. Er reichte von Produkten und Lösungen aus der GNSS-Vermessung, 3D-Modellierung, GIS, dem europäischen Erdbeobachtungsprogramm COPERNICUS bis zur Präsentation erlebbarer Informationen auf Basis von Virtual- und Augmented-Reality-Technologien.

Auf der INTERGEO war vor allem die digitale Transformation immer wieder sichtbar. Das Berufsbild ist im Wandel, der Geodät von gestern wird zum Geodatenmanager von morgen. Gefragt seien mehr und mehr Allrounder, die geodätisches Fach-Know-how, IT-Wissen und Management-Fähigkeiten mitbringen. Building Information Modeling (BIM) als digitaler Prozess im Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken und Infrastruktur werden laut Messeveranstalter diesen Mix aus Expertisen zukünftig brauchen. Auf der INTERGEO nahm das Trendthema einen breiten Raum ein.

Auch die Digitalisierung ganzer Städte und die Kreation digitaler Zwillinge urbaner Räume rücken die Geoinformation ins Zentrum des Geschehens. Prof. Dr. Manfred Hauswirth, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer FOKUS, zählte in seiner Keynote zur digitalen Vernetzung als Grundlage der Stadt der Zukunft Geodaten zu den wichtigsten Datensätzen weltweit.

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