Freitag, 23. Februar 2018
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Neue Holzfachmesse "TIMBA+"

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11.05.2016

Reed Exhibitions startet in Österreich ein neues Fachmesse-Format für Holz, Handwerk und Handel. „TIMBA+“ findet erstmals vom 24. bis 27. Januar 2018 im Messezentrum Salzburg statt.

 - Bereiten die neue Holzfachmesse "TIMBA+" vor: Benedikt Binder-Krieglstein (Geschäftsführer Reed Exhibitions Österreich), Andreas Wetzer (Messeleiter) und Alexander Kribus (Leiter Geschäftsbereich Messen Reed Exhibitions).
© Reed Exhibitions
Bereiten die neue Holzfachmesse "TIMBA+" vor: Benedikt Binder-Krieglstein (Geschäftsführer Reed Exhibitions Österreich), Andreas Wetzer (Messeleiter) und Alexander Kribus (Leiter Geschäftsbereich Messen Reed Exhibitions).

Parallel zur „TIMBA+“ findet die ebenfalls von Reed Exhibitions veranstaltete „CASA“, Österreichs Einrichtungsfachmesse und Impulsgeber für die Bereiche Inneneinrichtung und Wohndesign, statt. Das Fachmesse-Duo soll ein Rundum-Angebot für die verwandten Branchen garantieren. „Wir haben in den letzten Monaten intensiv an diesem umfangreichen Messekonzept und dessen exakter Ausrichtung auf die Bedürfnisse der gesamten Branche gearbeitet. Nach intensiver Recherche, Marktanalysen und unzähligen Gesprächen ist dieses attraktive österreichische Fachmesse-Format für Holz, Handwerk und Handel entstanden“, beschreibt Benedikt Binder-Krieglstein, Geschäftsführer von Reed Exhibitions, den Entstehungsprozess von „TIMBA+“.

Branche im Spannungsfeld

Im inhaltlichen Fokus der „TIMBA+“, der Nachfolgerin der bisherigen Messe BWS, stehen die Bedürfnisse der Zielgruppen, hieß es. Die Branche befinde sich in einem Spannungsfeld: Die Struktur der Betriebe verändere sich, und die Anforderungen an den Holzverarbeiter steigen. Genau hier soll „TIMBA+“ ansetzen: Was braucht der Tischler heute, an den so vielfältige Aufgaben gestellt werden? Wie erreicht er eine Effizienzsteigerung seines Betriebs, wie hält er sich über neue Richtlinien auf dem Laufenden, wo erhält er Unterstützung bei der Betriebsübergabe oder findet neue Arbeitskräfte? Die Angebotspalette der Handwerksbetriebe ist so breit wie nie zuvor, der klassische Tischler für alle Bereiche des Innenausbaus findet sich ebenso am Markt wie derjenige, der sich eine Nische für sein individuelles Angebot gesucht hat, traditionelles Handwerk und digitale Möglichkeiten gehen Hand in Hand – all diese Ausprägungen sollen und müssen sich in einem neuen Messeformat spiegeln. „Ein Handwerksbetrieb ist heute mit anderen Herausforderungen konfrontiert als vor zehn Jahren. Auch die Erwartungen des Kunden verändern sich, Anforderungen in Design und Beratung steigen. Um der Konkurrenz des Möbelhandels Paroli bieten zu können, ist es erforderlich, den Wert der regionalen Wertschöpfung in einem Handwerksbetrieb gut zu verkaufen“, erklärt „TIMBA+“-Messeleiter Andreas Wetzer den veränderten Informationsbedarf der Branche.

Werkstoff Holz im Vordergrund

Wofür steht nun die neue Fachmesseplattform „TIMBA+“, die von der Möbelherstellung bis zur Raumausstattung, vom Innenausbau bis zum konstruktiven Holzbau einen Bogen spannt? An vorderster Stelle stehe die klare Definition von Aussteller- und Besucherzielgruppen, um für beide Seiten das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Der Messe-Untertitel „Die neue Fachmesse für Holz, Handwerk und Handel“ soll deutlich machen, wohin die Reise geht. Der Werkstoff „Holz“ steht im Vordergrund, rund um den sich die Branchen thematisch gliedern. Holz ist das Bindeglied, das den Rahmen der „TIMBA+“ bildet, der aber auch in Kombination die Materialvielfalt zulässt – beispielsweise durch den Einsatz von Kunststoff, Glas und Metall in der Möbelfertigung. Neben dem Werkzeug und dem Investitionsgut gebührt vor allem Materialien und Zulieferprodukten erhöhte Aufmerksamkeit. Der Begriff „Handwerk“ fasst die primäre Zielgruppe zusammen. Die meisten österreichischen Betriebe sind gewerblich strukturiert, sehr viele Fachbesucher sind Eigentümer von oder arbeiten in einem Klein- oder Mittelbetrieb. Diese KMU bilden bekanntlich das Rückgrat unserer Wirtschaft. Und traditionell spielt auch der Wiederverkäufer, also der „Handel“, als Zielgruppe eine wesentliche Rolle. Vom Produktionsverbindungshandel über den Eisenwarenhandel, dem Baumarkteinkäufer bis zum Holzfachhandelspartner sind die individuellen Vertriebsformen mit den Branchen verzahnt.

www.timbaplus.at