Forschungsprojekt mit Bayerischem Laserzentrum konzentriert sich auf praktische Sicherheitsstandards
Was wie ein leidenschaftlicher Tanz klingt, ist in Wirklichkeit ernsthafte Sicherheitsforschung:
SALSA – kurz für StrahldurchmesserAbhängigkeit der Standzeiten von LaserschutzAbschirmung (Strahl-Durchmesser-Abhängigkeit der Lebensdauer der Laserschutzabschirmung) – ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von laservision und dem Bayerischen Laserzentrum (BLZ), das im Mai 2022 gestartet wurde.
Worum geht es beim SALSA-Projekt?
Zuverlässige Schutzmaßnahmen sind bei der Verwendung von Hochleistungslasern auf Materialbearbeitungsmaschinen unerlässlich. Bestehende Normen wie die EN 60825-4 und die EN 12254 stoßen jedoch oft an ihre Grenzen – entweder weil die Prüfverfahren zu komplex sind oder weil sie den realen Betriebsbedingungen nicht ausreichend nahe kommen. Besonders kritisch ist der in den Normen spezifizierte standardisierte Strahldurchmesser von 1,0 mm, der selten reale Anwendungen widerspiegelt.
SALSA bietet eine Lösung
Ziel ist es, mathematisch beschreibbare Zusammenhänge zwischen Strahldurchmesser, Bestrahlungsstärke und einer definierten Schutzzeit zu ermitteln. Diese Korrelationen ermöglichen es Laserherstellern und -anwendern, die geeignete Abschirmung für eine bestimmte Anwendung allein auf der Grundlage bestehender Standardtests zu bestimmen – ohne zusätzliche, zeitaufwendige, fallspezifische Tests.
"Mit SALSA wollen wir die Anwendung der Lasersicherheit einfacher, sicherer und praktischer machen, also den Arbeitsalltag einfacher machen", sagt das Projektteam.
Unterstützung durch Experten und Finanzierung
Ein Expertenbeirat begleitet und unterstützt das Projekt, das von der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) gefördert wird. Die Forschungsergebnisse werden veröffentlicht in Lasermagazin (Ausgabe 2/2025).
Über LASERVISION GmbH & Co. KG
LASERVISION ist einer der führenden Hersteller, der das komplette Sortiment an Lasersicherheitsprodukten anbietet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Laserschutzbrillen, Vorhänge, kleine Filter und Kabinenfenster aus verschiedenen Kunststoff- und Mineralglastypen. Alle Produkte sind CE-zertifiziert und entsprechen mindestens den geltenden Normen EN 207/208. Die meisten Standardprodukte erfüllen auch die noch strengeren Anforderungen der DIN GS Norm.






